Alles neu macht der Mai
nicht ganz, aber einige Neuerungen gibt es schon in unserer Praxis:
Konkret darf ich Ihnen stolz und glücklich unsere zwei neuen Kolleginnen vorstellen
Frau Christina Daumann
hat bereits zum 01. April 2026 bei uns angefangen
und
Frau Wiebke Hörger
ist seit dem 01. Mai dieses Jahres ein neues Mitglied unseres Praxisteams geworden
Beide neuen MFA's verfügen über große Berufserfahrung, sind sehr gut ausgebildet und haben sich an den jeweiligen bisherigen Wirkunsstätten überaus bewährt,
so dass wir daher sehr stolz und glücklich sind, dass wir sie für unser Team gewinnen konnten uns sie uns bei der Versorgung unsere geschätzten Patienten fortan verstärken werden.
Notwendig geworden war diese Teamumgestaltung, die sich zunächst leider nicht so ganz einfach gestaltet hatte, vor allem durch den Umstand, dass unsere langjährige und für unsere Praxis sehr verdienstvolle Mitarbeiterin und sehr geschätzte Kollegin
Frau Häfelinger bereits zum Jahreswechsel in den Ruhestand übergetreten ist.
Dankenswerter Weise unterstützt sie uns auch weiterhin in einem kleinen Rahmen im administrativen Bereich und bleibt uns damit erfreulicher Weise auch noch als Mensch in unserem Team erhalten.
Für ihre stets abolut zuverlässige und kompetente Arbeit als MFA in unserer Praxis und ihre Loyalität möchten wir uns an dieser Stelle auch nochmal ganz ausdrücklich bedanken.
Außerdem bedanken darf ich mich dann an dieser Stelle auch noch bei
Frau Metzger
und bei
Frau Isenmann
dass sie so lange durchgehalten haben (viel länger als geplant, da unsere Strategie mit der Unterstützung durch eine Azubi leider nicht funktioniert hat) und alles gegeben haben, um mich bei der Versorgung unserer Patienten mit Leibeskräften zu unterstützen.
Es soll nun an dieser Stelle auch die Leistung der einen nicht schmälern,
wenn ich doch auch nocheinmal die Leistung insbesondere von
Frau Isenmann
besonders hervorheben darf:
Ohne ihre menschliche Größe, die höchste Fachkompetenz und nicht zuletzt ihrern weit überdurchschnittlichen Einsatzwillen und ihr Durchhaltevermögen, wäre es kaum möglich gewesen die Patientenversorgung auf dem von uns stets angestrebten hohen Niveau so aufrecht zu erhalten.
Ich persönlich bin Ihr dafür auf ewig dankbar !
Ihr
Dr. Gerhard Jäckh
Eine Lanze für unsere medizinischen Fachangestellten / MFAs !
Vermutlich gibt es nicht viele andere Berufe die in der öffentlichen Wahrnehmung und Anerkennung von vielen Menschen, leider sogar auch von vielen Patienten, die durch sie umfassend betreut werden, so unterschätzt werden wie unsere MFAs.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle wie man sagt „Eine Lanze für sie brechen“!
In erster Linie natürlich für meine hochgeschätzten eigenen Mitarbeiterinnen, Frau Nußbaumer, Frau Häfelinger und Frau Fritsche, aber auch für alle anderen Frauen, die diesen anspruchsvollen, herausfordernden, hochkomplexen, spannenden und vielseitigen Beruf ausüben. Die meisten von Ihnen (meine drei auf jeden Fall!) mit sehr großem Engagement, mit Leidenschaft, mit Herzblut, mit Leib und Seele. Hätten sie alle nicht diese Eigenschaften, dann könnten sie den enormen Anforderungen, die ihr Beruf an sie stellt gar nicht Stand halten, wären der Breite und Fülle an Anforderungen, die er mit sich bringt, nicht gewachsen.
Sie sind Managerinnen, Seelsorgerinnen, Prokuristinnen, Laborantinnen, Wund - expertinnen, Arzt - Assistentinnen, EDV - Expertinnen, Buchhalterinnen
und noch vieles mehr.
Sie verfügen über ein sehr hohes Maß an Sozialkompetenz, ein breites medizinisches Fachwissen, und haben gleichzeitig auch noch profunde Grundkenntnisse mit Überschneidungen zu den verschiedensten anderen Berufen.
Ohne sie könnte keine Arztpraxis längerfristig effizient geführt werden, das heißt sie sind absolut System-relevant, wenn wir (weiterhin) in einer Gesellschaft mit einer guten medizinischen Versorgung leben wollen!
Sie gehören zu den unersetzlichen Leistungsträgern in unserer Gesellschaft!
Und dennoch entwickeln sie sich zu einer bedrohten Art. Es gibt kaum noch Arztpraxen, die nicht immer mal wieder vorübergehend oder sogar dauerhaft
mit einem Personalmangel an MFAs zu kämpfen haben.
Die langandauernde Corona-Pandemie mit ihren extremen Belastungen für alle,
die in der Patientenversorgung tätig waren, hat einen Anteil daran, dass sich doch
ein relevanter Anteil an ehemaligen MFAs aus diesem Beruf verabschiedet hat.
Aber auch, „horribile dictu“, die schlechte Behandlung und fehlende Wertschätzung
einer kleinen Gruppe von Patienten, die durch ihr unreflektiertes, egoistisches und egozentrisches Verhalten dazu beitragen, dass es immer häufiger auch bei der motiviertesten MFA zu Situationen kommt, wo diese sich fragen muss,
„Wie lange muss ich mir dies noch antun?“ oder irgendwann
„Muss ich mir dies überhaupt noch antun?“.
Und damit sägen diese Ignoranten und Querulanten, bildlich gesprochen, an einem Ast, auf dem wir alle miteinander sitzen und von dem bestimmt kein normal strukturierter Mensch gerne herunter fallen bzw. mit ihm abstürzen möchte.
Und damit bedeutet „Eine Lanze für sie brechen“ in Bezug auf die Mitarbeiterinnen meiner Praxis, dann in letzter Konsequenz sogar dies, dass auch ich mich den Aussagen eines Kollegen anschließen möchte, der in seiner Arztpraxis
ein Schild mit folgendem Text aufgehängt hat:
„Bitte gehen sie höflich und respektvoll mit meinem Personal um,
denn gute MFAs sind absolut rar geworden und sind für Ihre adäquate
medizinische Versorgung unerlässlich und unersetzlich!“
Ihr
nachdenklicher und ein wenig besorgter
Dr. Gerhard Jäckh